Zahnmedizin ist spannend geworden. Die Zeiten, in denen das Reparieren erkrankter Zähne der einzige Grund für einen Zahnarztbesuch war, sind vorbei!

Unser Praxiskonzept basiert vor allem auf Vermeidung von Neuerkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates. Durch konsequente individuelle Prophylaxe sind wir in der Lage, Ihre Mundgesundheit zu verbessern und dauerhaft zu stabilisieren und damit Karies und Parodontitis weitgehend zu verhindern.

 

Bestehende Erkrankungen von Zähnen und Zahnfleisch gilt es, so schonend wie möglich aber so effektiv wie nötig zu beseitigen. Hierbei liegt es uns am Herzen, Sie gründlich über die Ursachen Ihrer Erkrankungen aufzuklären, Ihnen dann Möglichkeiten und Alternativen der Behandlung aufzuzeigen und mit Ihnen gemeinsam auszuwählen, welche Therapie die für Sie die sinnvollste sein wird.

Implantologie:

 

Anwendungen:

Implantate machen Schluß mit Zähneklappern und schließen Lücken ohne Probleme. Implantate kann man bei allen Arten von Zahnlücken einsetzen.

 

Zahnimplantate sind in den Knochen einheilende, künstliche Zahnwurzeln aus Titan. Nach Analyse des Knochenangebotes legt der Zahnarzt je nach Versorgung Anzahl und Typ der zu verwendenden Implantate fest. Diese werden dann unter örtlicher Betäubung in den Knochen eingebracht. Der dazu erforderliche Eingriff dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.

Die Implantate heilen von der Schleimhaut geschützt in einem Zeitraum von 3 bis 7 Monaten in den Knochen ein. Nach der Einheilphase wird das Gewinde des Implantates freigegeben und schließlich mit der in unserem Eigenlabor individuell angefertigten Zahnkrone bestückt.

 

Verträglichkeit:

 

Wir verwenden ausschließlich Implantate aus Reintitan.

 

Die außerordentlich gute Gewebeverträglichkeit dieses Stoffes ist aus der Chirurgie bekannt, wo er in vielen Bereichen eingesetzt wird. Nach der Implantation benötigt der Kieferknochen eine Einheilphase von ca. 3 bis 7 Monaten, während der wir den Heilungsprozess kontinuierlich beobachten.

 

Für Implantatversorgungen gibt es keine Altersgrenze. Lediglich der Kieferknochen wird in der Regel mit zunehmendem Alter stärker abgebaut. Werden Implantate frühzeitig gesetzt, kann aufgrund der mechanischen Belastung dieser Knochenabbau sogar wirksam aufgehalten werden. Patienten mit schweren Allgemeinleiden sind dabei für diese Art der Zahnversorgung ungeeignet.

 

Haltbarkeit:

 

Neben der selbstverständlichen Perfektion während des chirurgischen Eingriffs ist für den weiteren Verlauf der Einheilung in hohem Maße der Patient selbst verantwortlich.

 

Eine gute Mundhygiene ist Grundvoraussetzung für die lange Haltbarkeit eines Implantats. Insbesondere Zahnbeläge (Plaque) können die Einheilung des Implantats gefährden. Regelmäßige Kontrollen und bei Bedarf die PZR unterstützen Ihre individuellen Mundhygienemaßnahmen und geben uns die Möglichkeit, regelmäßig den Zustand Ihrer Implantate zu beobachten.


Prophylaxe - Professionelle Zahnreinigung

 

Die professionelle Zahnreinigung (PZR) gehört gemäß unserer Behandlungsphilosophie ebenfalls zum Spektrum der ästhetischen Zahnmedizin. Durch sie kann aber auch Zahn- bzw. Zahnfleischerkrankungen gezielt vorgebeugt werden.

 

Diese Art der kosmetischen Zahnreinigung geht an Gründlichkeit und Zeitaufwand weit über das übliche Entfernen von Zahnstein hinaus. Die professionelle Zahnreinigung dient aber neben kosmetischen Zwecken auch der Gesunderhaltung des Zahnhalteapparates. Zahnstein und Beläge beheimaten immer eine große Zahl gefährlicher Bakterien, die Entzündungen und langfristig die gefürchtete Parodontitis verursachen, glatte Zähne bieten Bakterien weniger Haftmöglichkeiten. Die regelmäßige Behandlung reduziert das Risiko einer Karies oder einer Parodontitis deutlich.


Ästhetische Zahnmedizin

 

Bleaching

 

Bleaching empfehlen wir als eine Investition in ein schönes, attraktives Lächeln. Es bietet die Möglichkeit, sich unter Erhaltung der natürlichen Zahnhartsubstanz den Wunsch nach weißen, hellen Zähnen zu erfüllen.

Bei internen Verfärbungen der Zahnsubstanz ist eine professionelle Zahnreinigung (PZR) Voraussetzung für die weitere Behandlung. Ist die natürliche Zahnfarbe zu dunkel, zu gelb oder fleckig, können einzelne oder alle Zähne aufgehellt werden. Eine fachkundige und unter professioneller Aufsicht durchgeführte Behandlung ist mit Hilfe der heutigen Methoden nicht aggressiv und völlig ungefährlich, der Erfolg ist häufig schon nach wenigen Anwendungen sichtbar.zu mehreren Jahren an. Nach zwei, drei Jahren - manchmal auch früher - dunkeln auch gebleichte Zähne häufig wieder nach. Sie lassen sich aber in 2-3 Bleaching- Sitzungen wieder aufhellen.

 

Vollkeramiksystem

 

Wird ausschließlich Keramik für die Überkronung eines defekten Zahnes eingesetzt, spricht man von vollkeramischen Kronen.

Hier besteht sowohl das den Zahn überdeckende Käppchen, als auch die Keramik, die den neuen Zahn nachbildet, aus Keramik. Die perfekte Passgenauigkeit wird erreicht, indem in der Zahnarztpraxis ein präziser Abdruck des "in Form" geschliffenen Zahnes genommen wird und die Krone anschließend im Dentallabor individuell gefertigt wird. Vollkeramische Kronen bestechen insbesondere durch ihre Farbe und das dem natürlichen Zahn sehr ähnliche Lichtbrechungsverhalten (Transluzenz, Transparenz). Selbst geschulte Augen können eine vollkeramische Krone nur noch schwer von der natürlichen Zahnsubstanz unterscheiden.

 

Veneers

 

Hauchdünne Haftschalen aus einer speziellen Keramik werden auf die betroffenen Zähne aufgebracht. Der große Vorteil: eine Überkronung der Zähne kann vermieden werden, die wertvolle Zahnsubstanz bleibt weitestgehend erhalten.

 

Für die dauerhafte Befestigung der Veneers wird eine sehr dünne Schicht Zahnschmelz abgetragen. Auf diese Art versorgte Zähne sind aufgrund der erstklassigen Eigenschaften des Materials von einem natürlichen Zahn nicht zu unterscheiden! Die aufwendige Herstellung der Veneers erfolgt im zahntechnischen Labor. Entscheidend für den Erfolg ist die enge Abstimmung zwischen Zahnarzt und Zahntechniker bezüglich Farbe und Form des zukünftigen Zahnes. Obwohl diese dünnen Keramikschalen sehr zerbrechlich wirken, sind sie, einmal mit dem Zahn fest verbunden, äußerst stabil und langlebig.

 

Die häufigsten Einsatzbereiche von Veneers:

 

• Versorgung abgebrochener oder stark verfärbter Zähne

• Schluss von Lücken zwischen den Frontzähnen

• Angleichung von Zähnen unterschiedlicher Größe

• leichte Korrekturen der Zahnstellung


Zahntechnisches Eigenlabor

 

Unsere Praxis ist mit einem zahntechnischen Eigenlabor ausgestattet. Die Vorteile ligen auf der Hand:

 

 

Schnellerer Service:

 

Optimale Zusammenarbeit zwischen Praxis und Labor ist jederzeit möglich.

 

 

Individuelle Betreuung:

 

Die Auswahl der Zahnform und Zahnfarbe erfolgt zusammen mit Ihnen und dem Zahntechniker.

 

 

Kontrollierte Präzision und Qualität:

 

Individuelle Ausarbeitung von Zahnersatz erfolgt ggf. in Ihrem Beisein.


Zahnerhaltung & Zahnersatz


Keramik-Inlays

 

Wird Keramik für die Füllung von Cavitäten eingesetzt, spricht man von keramischen Inlays.

 

Inlays eignen sich für Cavitäten fast jeder Größe. Die perfekte Passgenauigkeit wird erreicht, indem in der Zahnarztpraxis ein präziser Abdruck des "in Form" geschliffenen Zahnes genommen und das Inlay anschließend im Dentallabor individuell gefertigt wird. Die hohe Formstabilität und ausgezeichnete Passgenauigkeit sprechen für keramische Inlays als langfristige Füllungsalternative.

 

Keramische Inlays bestechen durch ihre perfekte Farbe und ihre Natürlichkeit. Selbst geschulte Augen können ein Inlay aus Keramik nur noch schwer von der natürlichen Zahnsubstanz unterscheiden.

 

Gold-Inlays

 

Goldinlays stellen eine hervorragende Möglichkeit dar größere Defekte im Seitenzahngebiet zu versorgen. Sie sind deshalb neben Keramikinlays die eigentliche Amalgamalternative.

 

Goldinlays werden nach dem Beschleifen der Zähne in einem indirekten Verfahren mittels Abdrücken und Modellen beim Zahntechniker individuell für den jeweiligen Zahn angefertigt. Mittels modernster Abdruckverfahren und spezieller zahntechnischer Verfahren ist eine hervorragende Passung zu erreichen.

 

Die Haltbarkeit von Goldinlays wird von anderen Füllungsmaterialien nicht erreicht. 10-15 Jahre Haltbarkeit sind wohl normal, bis zu 30 Jahre möglich.

 

Kronen

 

Den im Mund sichtbaren Teil eines natürlichen Zahnes nennt man die Zahnkrone. Entsprechend bezeichnet man Versorgungen, die diesen Teil des Zahnes teilweise oder ganz ersetzen, als (Teil-) Kronen.

 

Eine Krone soll die fehlende Zahnsubstanz in Form und Funktion möglichst langfristig wiederherstellen und vor erneuter Karies schützen. Hierfür wird dem verbliebenen Zahn in der Praxis die notwendige Form gegeben. Individuell wird anschließend im Labor die Krone gefertigt. Grundlage bildet ein Käppchen, das den Zahn fest umschließt. Auf diesem formt der Techniker im Dentallabor den zukünftigen neuen Zahn.

 

Brücken

 

Fehlende Zähne müssen ersetzt werden, um die Gesundheit des gesamten Organismus zu erhalten. Schlecht zerkaute Nahrung kann zu Schädigungen des Verdauungssystems führen. Nur ein einziger fehlender Zahn kann zu Zahnkippungen, -drehungen oder auch -wanderungen der verbliebenen Zähne führen.

 

Zahnersatz in Form einer Brücke kann man sich ähnlich einer Straßenbrücke vorstellen: mindestens zwei stützende Pfeiler sind Pflicht, um die notwendige Stabilität zu gewährleisten. Dabei dienen die lückenbegrenzenden Zähne als "Brückenanker" zur Stützung der Konstruktion, sie werden überkront. Die fehlenden Zähne werden durch die "Brückenglieder" ersetzt.

 

Sind die zu überkronenden Zähne vollständig intakt, können als Alternative zur Brücke auch Implantate eine sinnvolle Versorgungsmaßnahme sein.

 

Prothesen

 

Für ein Gebiss mit teilweise fehlenden Zähnen, welches nicht - aus welchen Gründen auch immer - mit einer festsitzenden Konstruktion (Brücke) versorgt werden kann, ist ein herausnehmbarer Zahnersatz eine sinnvolle Langzeitversorgung.

 

Die Prothese kann jederzeit bei Verlust von weiteren Zähnen mit einem relativ geringen Kostenaufwand ergänzt werden. Prothesen sind immer ein herausnehmbarer Zahnersatz!

 

Die künstlichen Zähne sind aus Kunststoff oder Porzellan, welche in zahnfleischfarbenen Kunststoff eingebettet werden. Das Prothesengerüst ist aus Metall. Die Form und Farbe der Zähne wird den eigenen Zähnen angepasst, somit wird der Zahnersatz unerkennbar zu einem Teil des Gebisses.


Lasertherapie

 

Einführung

 

In unserer Praxis können wir Ihnen durch den Einsatz modernster Lasertechnik schnell und schmerzfrei in den verschiedensten Fällen helfen!
Der Lasereinsatz ist einfach, schnell, wirksam und schonend. Die Einsatzmöglichkeiten eines Lasers sind sehr vielfältig und bringen Ihnen als Patient Vorteile:

 

  • der Laserstrahl beseitigt Bakterien bis zu über 99%
  • meist genügt eine einzige Behandlung zur Schmerzbeseitigung
  • Der Zahn kann fast immer erhalten werden, dadurch sparen Sie Geld für einen sonst notwendigen Zahnersatz.

 

Einsatzmöglichkeiten:

 

Sie haben empfindliche Zähne, die auf Kälte und Luft reagieren?

 

Meistens sind freiliegende Zahnhälse die Ursache. Mit dem Laser können wir das freiliegende Dentin härten und versiegeln.

 

 

Leiden Sie an immer weiderkehrenden Herpes oder Aphthen?

 

Mit dem Laser können wir Ihnen in minutenschnelle Schmerzfreiheitverschaffen. Die Behandlung selbst ist ebenso schmerzfrei.

 

 

Sind bei Ihnen demnächst Kronen oder Füllungen notwendig?

 

Mit derm Laser erzielen wir die größte Keimfreiheit unter der Krone/Füllung und damit die beste Haltbarkeit. Der Laserstrahl härtet das Dentin und tötet Bakterien ab. Tiefe Kariesstellen werden sterilisiert und eine Nerventzündung mit Absterben des Zahnes verringert sich dadurch erheblich.

 

 

Paradontose-Behandlung

 

Mit dem Laser ist ein verschweisen der Blutgefäße und Sterilisation der Zahnfleischwunde möglich: Ergebnis ist eine sanfte und schmerzlose Paradontose-Behandlung.

 

 

Sind operative Eingriffe nötig?

 

Mit dem Laser können:

 

  • Operation blutungsfrei durchgeführt werden
  • Schleimhautveränderungen, Fibrome oder störende Bänder entfernt werden
  • es wird nichts vernäht, also entfällt auch lässtiges Fädenziehen
  • deutlich reduzierte und meist nur leichte Wundschmerzen
  • verringertes Infektionsrisiko